Wachstum braucht bessere Rahmenbedingungen – keine neuen Posten
FDP Odenwald: Wachstum braucht bessere Rahmenbedingungen – keine neuen Posten
PRESSEMITTEILUNG // FDP Odenwaldkreis
Der Odenwaldkreis, 28.04.2026
Die FDP Odenwald kritisiert die Schaffung einer zusätzlichen hauptamtlichen Stelle durch die neue Koalition aus SPD und CDU im Odenwaldkreis scharf und wirft insbesondere der CDU einen klaren Widerspruch zu ihrem eigenen Anspruch vor.
„Während Kreis- und Schulumlage voraussichtlich steigen, fordert die Koalition Sparsamkeit von den Bürgerinnen und Bürgern – gönnt sich selbst aber einen zusätzlichen Posten“, erklärt Michael Sommer, Kreisvorsitzender der FDP Odenwald. „Das ist nicht nur das falsche Signal, sondern schlicht unglaubwürdig.“
Die FDP sieht in der Einrichtung eines zusätzlichen hauptamtlichen Postens kein geeignetes Instrument zur Stärkung des Standorts. „Unternehmen im Odenwald brauchen schnellere Genehmigungen, weniger Bürokratie und verlässliche Rahmenbedingungen – nicht zusätzliche politische Ebenen“, so Sommer. „Ein neuer Posten ersetzt keine Wirtschaftspolitik.“
Die FDP sieht darin ein grundsätzliches Problem der aktuellen Kreispolitik. „Viele Menschen erwarten konkrete Lösungen: funktionierende Infrastruktur, eine verlässliche medizinische Versorgung, gute Bildung und eine Verwaltung, die unterstützt statt bremst. Stattdessen erleben wir mehr Verwaltung und weniger konkrete Maßnahmen.“
Für die Liberalen ist klar: Der Odenwaldkreis braucht eine andere Prioritätensetzung. „Wirtschaftliches Wachstum entsteht durch bessere Rahmenbedingungen, nicht durch neue politische Posten. Wir stehen für weniger Bürokratie, mehr Tempo bei Digitalisierung und echte Unterstützung für Mittelstand und Gründungen“, betont Sommer.
Abschließend gratuliert die FDP Odenwald Louis Graf zu Erbach-Fürstenau zur Wahl in den Kreisausschuss. „Wir wünschen ihm für diese verantwortungsvolle Aufgabe viel Erfolg und eine glückliche Hand bei den anstehenden Entscheidungen im Sinne des Odenwaldkreises“, so Sommer.
